Angekommen in Sydney
2015-09-22 13:27:35 • Sydney, Circular Quay, Sydney Opera House • weltenbummeln
Heute morgen 6:00 Uhr Ortszeit (22:00, 21.09. Deutscher Zeit) sind wir gesund und munter in Sydney gelandet. Die Immigration Card hatten wir bereits am Singapurer Flughafen ausgefüllt. Neuerdings muss man offensichtlich zusätzlich noch eine »nein, ich habe kein Ebola«-Karte ausfüllen. Eigentlich mit den gleichen Inhalten wie die Einreisekarte. Wie dem auch sei. 

Der zweite Langstreckenflug, immerhin auch reichlich sieben Stunden, war angenehm. Diesmal saßen wir zwar nicht am Fenster und Gang im Oberdeck, sondern am Gang der mittleren Sitzreihe im Hauptdeck. Gesehen haben wir damit also gar nichts. Obwohl wir ebenfalls mit einem A380 geflogen sind — diesmal Singapore Airlines — hätten die Flugzeuge nicht unterschiedlicher sein können. Die Lufthansa-Maschine, die auf den Namen »San Francisco« hört war eine der neuesten in Dienst gestellten A380, während der SQ Flug auf einem bereits reichlich neun Jahre alten Flieger stattfand. Positiv anzumerken ist allerdings, dass die Economy Class im Flugzeug von Singapore Airlines wesentlich mehr Sitzabstand und einen größeren Neigungswinkel der Sitze hat. Sehr angenehm.

Nach dem wir in Sydney aus dem Flieger ausgestiegen sind, mussten wir zu erst durch die Immigration. Das war spielend einfach, auch wenn unsere elektronischen Reisepässe offensichtlich ein anderes Format haben, als alle anderen... Auf jeden Fall haben wir dann auch das Gepäck entgegengenommen — wobei es mir ein Rätsel ist, wie ein Koffer als erstes auf dem Band und ein Koffer als letztes auf dem Band ankommen konnte. Am Zoll sind wir einfach vorbeigelaufen und den Taxistand konnten wir gar nicht übersehen. Zehn Minuten später und vierzig Australische Dollar ärmer sind wir an unserer Unterkunft in einem Wohnviertel zehn Zugminuten von der Innenstadt entfernt angekommen. Beaconsfield. Mit unseren Gastgebern verstehen wir uns gut. Familie Bauer lebt bereits in 5. Generation in Australien, hat aber offensichtlich preußische Vorfahren.

Wir haben uns dann erstmal auf einen kleinen Spaziergang begeben, haben den Supermarkt gesucht und gefunden und die prächtigen Eukalyptusbäume, die die Straßenränder säumen bestaunt. Wieder zurück in der Unterkunft mussten wir dann aber erstmal eine Pause einlegen. Nach reichlich zwei Tagen ohne Bett wollte ich gar nicht mehr aufstehen. Nicht gerade das perfekte Gegenmittel gegen den Jetlag.

Vier Uhr nachmittags haben wir uns dann doch noch einmal aufgerafft und haben unsere Sachen zusammen gesucht für einen ersten Ausflug in die Innenstadt. Ziel war der Circular Quay, ein Fähranleger zwischen Skyline, Habour Bridge und Sydney Opera House. Bereits aus dem Zug konnten wir einen ersten Blick auf das wohl markanteste Gebäude Australiens werfen. Nachdem Aussteigen war es dann nur noch einen Steinwurf entfernt. Die Sydney Oper, mit ihren weißen, Keramik-verkleideten Schalen ist wirklich ein faszinierendes Bauwerk. Wir haben auch einen Blick in die Oper riskiert, den Souvenirladen gefunden und hunderte Fotos geknipst, bevor wir nach Einbruch der Dunkelheit den Heimweg angetreten haben.

(geschrieben in Sydney um 21:30 lokaler Zeit)

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